Cottbus: Verfügungsfonds im Rahmen des Stadtteilmanagements
Ziele und Grundlagen
Im Oberzentrum Cottbus mit rund 100.000 Ew. Gibt es mehrere Großwohnsiedlungen, die von niedrigen Einkommen, sozialen Problemen, städtebaulichen Mängeln und teilweise von Gebäudeleerstand geprägt sind. Ihre Entwicklung wird seit vielen Jahren im Rahmen der Städtebauförderung unterstützt. Im Programm Sozialer Zusammenhalt geht es um die städtebauliche Verbesserung, die Erneuerung der Infrastruktur und die Stärkung des guten Miteinanders der Menschen im Stadtquartier. Das kann nur im Dialog mit den Bewohnergruppen, den Vereinen und Initiativen gelingen und muss auch die Zugewanderten und Geflüchteten einbeziehen, die einen erheblichen Anteil an der Bewohnerschaft ausmachen.
Eine zentrale Rolle hat das von der Kommunalverwaltung eingerichtete und finanzierte Stadtteilmanagement. In den Quartieren Sachsendorf-Madlow, Neu Schmellwitz und Sandow gibt es hierfür Stadtteilbüros, die die Netzwerkarbeit im Quartier gestalten und Teilhabemöglichkeiten für die Bewohnerinnen und Bewohner schaffen. Die dafür eingerichteten Verfügungsfonds machen es möglich, für Projekte im Stadtteil öffentliche Finanzierungsmittel (aus der Städtebauförderung) mit privaten Mitteln zu kombinieren, die jeweils für die Projekte im Stadtteil eingeworben werden.
Ziele und Grundlagen
Im Oberzentrum Cottbus mit rund 100.000 Ew. Gibt es mehrere Großwohnsiedlungen, die von niedrigen Einkommen, sozialen Problemen, städtebaulichen Mängeln und teilweise von Gebäudeleerstand geprägt sind. Ihre Entwicklung wird seit vielen Jahren im Rahmen der Städtebauförderung unterstützt. Im Programm Sozialer Zusammenhalt geht es um die städtebauliche Verbesserung, die Erneuerung der Infrastruktur und die Stärkung des guten Miteinanders der Menschen im Stadtquartier. Das kann nur im Dialog mit den Bewohnergruppen, den Vereinen und Initiativen gelingen und muss auch die Zugewanderten und Geflüchteten einbeziehen, die einen erheblichen Anteil an der Bewohnerschaft ausmachen.
Eine zentrale Rolle hat das von der Kommunalverwaltung eingerichtete und finanzierte Stadtteilmanagement. In den Quartieren Sachsendorf-Madlow, Neu Schmellwitz und Sandow gibt es hierfür Stadtteilbüros, die die Netzwerkarbeit im Quartier gestalten und Teilhabemöglichkeiten für die Bewohnerinnen und Bewohner schaffen. Die dafür eingerichteten Verfügungsfonds machen es möglich, für Projekte im Stadtteil öffentliche Finanzierungsmittel (aus der Städtebauförderung) mit privaten Mitteln zu kombinieren, die jeweils für die Projekte im Stadtteil eingeworben werden.
Ausgestaltung der Unterstützung für privates Engagement
Der Einsatz der Verfügungsfonds ist ein Element bei der Stärkung der Stadtquartiere, die wesentlich von den eingesetzten Stadtteilmanagern koordiniert wird . Diese sind Scharnierstellen zwischen der Stadtverwaltung und den verschiedenen Initiativen und Vereinen, die im jeweiligen Stadtteil professionell und ehrenamtlich aktiv sind. Es geht hierbei um Begegnungsräume für den sozialen Zusammenhalt im Quartier, der auf Akzeptanz und Toleranz beruht. Zu ihren Aufgaben gehört auch die Durchführung von Bürgerversammlungen, oft ausgerichtet auf die Verbände und Vereine, um alle Bewohnergruppen zu erreichen. In Sachsendorf-Madlow arbeiten Stadtteilmanagement und Bürgerverein gemeinsam und ergänzen sich beim Ausbau und der Belebung von bestehenden oder entstehenden Netzwerken. Auch die Wohnungswirtschaft ist ein wichtiger Partner.
Der Verfügungsfonds ist in großen, industriell errichteten Wohnquartieren wie Sachsendorf-Madlow oder Schmellwitz auf investive und nichtinvestive Maßnahmen ausgerichtet. Das Angebot, Aktivitäten im Stadtquartier zu einem erheblichen Teil aus Städtebaufördermitteln zu finanzieren, macht die Mitfinanzierung aus privaten Mitteln attraktiv. Diese Mittel kommen von Vereinen, Verbänden und Unternehmen, die sich mit dem Stadtteil verbunden fühlen.
Ausgestaltung der Unterstützung für privates Engagement
Der Einsatz der Verfügungsfonds ist ein Element bei der Stärkung der Stadtquartiere, die wesentlich von den eingesetzten Stadtteilmanagern koordiniert wird . Diese sind Scharnierstellen zwischen der Stadtverwaltung und den verschiedenen Initiativen und Vereinen, die im jeweiligen Stadtteil professionell und ehrenamtlich aktiv sind. Es geht hierbei um Begegnungsräume für den sozialen Zusammenhalt im Quartier, der auf Akzeptanz und Toleranz beruht. Zu ihren Aufgaben gehört auch die Durchführung von Bürgerversammlungen, oft ausgerichtet auf die Verbände und Vereine, um alle Bewohnergruppen zu erreichen. In Sachsendorf-Madlow arbeiten Stadtteilmanagement und Bürgerverein gemeinsam und ergänzen sich beim Ausbau und der Belebung von bestehenden oder entstehenden Netzwerken. Auch die Wohnungswirtschaft ist ein wichtiger Partner.
Der Verfügungsfonds ist in großen, industriell errichteten Wohnquartieren wie Sachsendorf-Madlow oder Schmellwitz auf investive und nichtinvestive Maßnahmen ausgerichtet. Das Angebot, Aktivitäten im Stadtquartier zu einem erheblichen Teil aus Städtebaufördermitteln zu finanzieren, macht die Mitfinanzierung aus privaten Mitteln attraktiv. Diese Mittel kommen von Vereinen, Verbänden und Unternehmen, die sich mit dem Stadtteil verbunden fühlen.
Arbeitsweise und Wirkungen
Das Stadtteilmanagement organisiert die Einwerbung der Finanzierungsmittel für die Projekte im Stadtteil. Die Projektauswahl erfolgt durch ein Gremium, welches die Interessen und Bedürfnisse aus dem Stadtteil gut kennt und eingereichte Anträge auf Sinnhaftigeit und Umsetzbarkeit bewertet. Sobald genügend Mitfinanzierer gefunden sind, können die positiv votierten Projekte für den Verfügungsfonds angemeldet werden, so dass im Folgeschritt die Städtebaufördermittel bereitgestellt werden. Die Verfahrenssteuerung erfolgt durch Stadtverwaltung, den eingesetzten Sanierungsbeauftragten und das Stadtteilmanagement. Interssierte können sich im Stadtteilladen bzw. Bürgerhaus vom Stadtteilmanagement beraten lassen.
Die Liste möglicher Vorhaben ist lang. Sie reicht von der Gestaltung von öffentlichen Grün- und Verkehrsflächen über die kulturelle und soziale Belebung des Stadtteils, die Integration sozialer Minderheiten (Behinderte, Flüchtlinge, Spätausgesiedelte), Stadtteilfeste bis hin zu gewerblichen Projekten mit einem Mix aus Profit- und Non-Profit-Nutzungen.
Mit Hilfe der jeweiligen Verfügungsfonds konnten in den Cottbuser Großsiedlungen bereits eine Reihe von wichtigen Projekten durchgeführt werden, die einen Beitrag zum sozialen Zusammenhalt im Quartier leisten. Veranstaltungen wie Nachbarschaftstage und Kulturevents können dabei von der bereits geschaffenen Infrastruktur in den Stadtteilen profitieren, die als neue Orte des Miteinanders funktionieren.
Arbeitsweise und Wirkungen
Das Stadtteilmanagement organisiert die Einwerbung der Finanzierungsmittel für die Projekte im Stadtteil. Die Projektauswahl erfolgt durch ein Gremium, welches die Interessen und Bedürfnisse aus dem Stadtteil gut kennt und eingereichte Anträge auf Sinnhaftigeit und Umsetzbarkeit bewertet. Sobald genügend Mitfinanzierer gefunden sind, können die positiv votierten Projekte für den Verfügungsfonds angemeldet werden, so dass im Folgeschritt die Städtebaufördermittel bereitgestellt werden. Die Verfahrenssteuerung erfolgt durch Stadtverwaltung, den eingesetzten Sanierungsbeauftragten und das Stadtteilmanagement. Interssierte können sich im Stadtteilladen bzw. Bürgerhaus vom Stadtteilmanagement beraten lassen.
Die Liste möglicher Vorhaben ist lang. Sie reicht von der Gestaltung von öffentlichen Grün- und Verkehrsflächen über die kulturelle und soziale Belebung des Stadtteils, die Integration sozialer Minderheiten (Behinderte, Flüchtlinge, Spätausgesiedelte), Stadtteilfeste bis hin zu gewerblichen Projekten mit einem Mix aus Profit- und Non-Profit-Nutzungen.
Mit Hilfe der jeweiligen Verfügungsfonds konnten in den Cottbuser Großsiedlungen bereits eine Reihe von wichtigen Projekten durchgeführt werden, die einen Beitrag zum sozialen Zusammenhalt im Quartier leisten. Veranstaltungen wie Nachbarschaftstage und Kulturevents können dabei von der bereits geschaffenen Infrastruktur in den Stadtteilen profitieren, die als neue Orte des Miteinanders funktionieren.